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            <title>KMV mit energiepolitischem Diskurs: Alles</title>
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                <title>KMV mit energiepolitischem Diskurs: Alles</title>
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            </image><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
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                        <author>Silke Eisfeld</author>
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                        <description><![CDATA[Lieber Kreisvorstand, insgesamt ein gut recherchiertes und informatives Positionspapier mit klarer Unterstützung von Freiflächen-PV, was ich sehr unterstütze. Wäre schön, wenn ihr meinen Änderungsantrag auch sinnvoll fändet und mit aufnehmen würdet.
Viele Grüße
Silke]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 May 2022 20:47:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916/56290</link>
                        <author>Silke Eisfeld (Kreisrätin Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916/56290</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_19597_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 36 bis 37 einfügen:</h4><div><p>Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer<br>Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Durch die Beschattung können manche Pflanzen sogar bessere Wachstumsbedingungen bekommen und für Landwirte ergäbe sich durch Agri-PV eine renditestarke zusätzliche Einnahmequelle:<br>Steigerung der Landnutzungseffizienz, Anstieg der Resilienz und der landwirtschaftlichen Erträge, wie in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt werden konnte. So können zum Beispiel Obst- und Sonderkulturen, die von zunehmenden Hagel-, Frost- und Dürreschäden betroffen sind, sehr von einer Schutzfunktion durch die Teilüberdachung mit PV-Modulen profitieren. Weitere Vorteile sind die Reduktion des Bewässerungsbedarfs um bis zu 20 Prozent und die Möglichkeiten der Regenwassersammlung für Bewässerung sowie die mögliche Reduktion der Winderosion. (Quelle: APV-Leitfaden von Fraunhofer ISE)</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Agri-PV birgt enorme Potenziale für die Erzeugung von Solarstrom und eine effizientere Landnutzung mit vielfältigen positiven Effekten. Länder wie China, Japan, USA, und Frankreich nutzen Agri-PV bereits intensiv, in Deutschland ist es immer noch kompliziert, eine Baugenehmigung zu bekommen. Daher fände ich es wichtig, auf Agri-PV einen Schwerpunkt zu legen in der Stellungnahme.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 May 2022 20:43:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138/amendment/56184</link>
                        <author>J.T.G. (Energie, Mobilität usw.)</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138/amendment/56184</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_19597_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 41 bis 43:</h4><div><p>Auch die Überdachung von <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gewässern, </ins>Parkplätzen, Straßen und Autobahnen sind flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur Umsetzung und sind <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kostenintensiv</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">rechtlich schwierig zu realisieren.</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 45 bis 46 einfügen:</h4><div><p>Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung übernehmen sollten und deshalb auch <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">lokal und </ins>regional aufkommen sollten.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Keine finanz/Kostenfrage, sondern frage von Zuständigkeit und Genehmigungen bis hin zu sicherheitstechnischen fragen!</p>
<p>grundsätzlich gilt!!!!! Nicht finanz&quot;probleme&quot; behindern den Ausbau, sondern genehmigungsprobleme,</p>
<p>und dabei der große Zeitverlust ,lest das neue Buch von markowsky,-&quot;klimaschänder&quot;,- dann versteht jeder!</p>
<p>desinteresse, desinformation auf Ämtern, Ignoranz bei Behörden und Gerichten...und.....Unwille...</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 09 May 2022 14:05:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916/56174</link>
                        <author>Herbert Müller</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916/56174</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_19597_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 26:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">PV</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">'PV</ins> Freiflächen-Anlagen (PV_FFA) können gleichzeitig eine Maßnahme zum<br>Artenschutz darstellen, wenn z.B. zuvor intensiv genutzte Ackerflächen über den<br>Bau eines Solarparks in eine Grünlandfläche umgewidmet und entsprechend extensiv<br>gemäht oder beweidet wird<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.'<br>(Diesen Satz halte ich für äußerst problematisch. Die Landwirte benötigen die Ackerflächen dringender denn je für die Produktion von Nahrungsmitteln. Denen steht das Wasser ehedem schon bis zum Hals und brauchen selbst den wenigsten Strom. Warum wollen sie aus der Stadt, denen auch noch ihre letzte Existenzgrundlage wegnehmen, nur damit die nicht auf den Boden angewiesene Bevölkerung und Industrie ihren Strom bekommt? Und das soll auch noch mit einer größeren Biodiv. begründet werden. Die Feldlerche bevorzugt vor allem Freiflächen und ist auf der ganzen Nordhalbkugel, außer Nordamerika verbreitet. Ihr größter Feind ist der Fuchs, also Niederwild.<br>D.h. nach m. M</ins>. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sollte eher bereits vorhandenes Grünland, auch partiell in Landschaftsschutzgebieten für solche Vorhaben freigegeben werden, da sich nach ihrer Begründung die Vögel auch in umzäunten Gebieten ja nicht an den Anlagen stören und Gras wegen zurückgehendem Fleischbedarf eher aus der Produktion genommen werden kann.<br>Was nützt der grünste Strom von unseren Äckern, wenn unsere Lebensmittel aus dem Ausland kommen müssen und wir aus vorgeschobener Liebe zur Natur uns in weitere Abhängigkeiten begeben.)<br></ins>Es gibt Fälle, in denen PV-FFA von einigen Arten als<br>Brutplatz (Feldlerche und Braunkehlchen) verwendet werden. Extensiv genutzte<br>Standorte können sich so als wertvolle, störungsarme Lebensräume für Vögel<br>entwickeln.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">'</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 34 einfügen:</h4><div><p>Energiegewinnung wachsen sind daher vorrangig für die effizienteren PV-FFA zu<br>verwenden. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">(Das kann doch in der jetzigen Zeit keine Alternative sein.<br>Pflanzen zur Energiegewinnung wie Mais, Raps, Silphie usw. nehmen in ihrem Wachstum soviel CO2 auf, wie sie bei ihrer Verbrennung als Methan wieder abgeben und produzieren nebenbei auch noch erhebliche Mengen an Sauerstoff. Kann das eine PV Anlage und der ext.Unterwuchs auch.?<br><br></ins>Wenn diese Anlagen mit Niederwild-durchlässigen Zäune ausgestattet<br>werden, können hervorragende Habitate für seltene Bodenbrüter entstehen. Gerade<br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 36 bis 40:</h4><div><p>Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer<br>Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.(Wer soll das bezahlen? Der Obstbauer oder der Nutzer? Wie groß war das Geschrei wegen der EEG-Umlage</ins>.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">)</ins></p><p>Aufdach-PV kann <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zwar </del>durchaus einen wesentlichen Beitrag zur lokalen<br>Stromversorgung liefern<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und sollte weiter gefördert werden.</ins> allerdings erst, wenn alle nutzbaren Dächer belegt<br>sind. Bis dieser Zustand erreicht ist, werden noch Jahrzehnte verstreichen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.(Der Rest des Satzes ist m. E. völlig kontraproduktiv,<br>da die Erstellung einer PV- Anlage auf einem Dach wesentlich günstiger als auf dem Boden ist und keine zusätzliche Fläche verbraucht</ins>.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">)</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 42 bis 43 einfügen:</h4><div><p>flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur<br>Umsetzung und sind kostenintensiv.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">(Kostenintensiver als Freilandanlagen sind diese keineswegs, nur ist hier kein Landwirt dem sein Acker oder Obstanlage weggenommen werden kann und die PV auch noch bezahlen soll. Mehr Zeit als FreilandPV wird für diese Anlagen nicht benötigt. Das stimmt so einfach nicht.)</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 51 einfügen:</h4><div><p>Hochschwarzwald daher grundsätzlich alle Initiativen zur Bereitstellung von<br>Flächen für PV Freiflächenanlagen, sofern sie im Einklang mit <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dem Erhalt der Landwirtschaft und </ins>dem Artenschutz<br>stehen oder sogar zu einer ökologischen Verbesserung führen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Dieses Papier kann m. E. kein Positionspapier eines verantwortungsvollen Kreisverbandes sein.</p>
<p>Hier wird m.E. die Landwirtschaft in ihrer prekären Situation völlig falsch behandelt. Offensichtlich war kein Landwirt bei der Verfassung des Pos.papieres dabei oder wurde zuvor gefragt. Sie wird zum Sündenbock für naturfressende intensive Nutzung ihrer Böden gemacht und soll diese,ihre Existenzgrundlage , auch noch zur Stromproduktion hergeben.</p>
<p>Vor nunmehr 18 Jahren hatte ich eine Genehmigung für eine Freilandanlage mit etwa 350 kWp auf einer ext. Schafweide am Rand des Wohnortes beantragt. Dies wurde vom LRA B-H mit der Begründung abgelehnt, dass zu viel Fläche versiegelt und der Landwirtschaft entzogen werde.</p>
<p>Deshalb meine Meinung: erst wenn die anderen Möglichkeiten wie DachPV, Randflächen an Bahn, Straßen, alte Flugplätze Wasserflächen Mülldeponien, FFHgebiete usw. die nicht zur Nahrungs- oder Energiegewinnung genutzt werden, mit PV belegt sind, sollte über eine Nutzung landw. Flächen nachgedacht werden. Auch von int. genutzten Energiepflanzen wird ja Energie für uns alle gewonnen und zwar effizienter als durch PV und zus. Sauerstoff produziert.</p>
<p>In Abwandlung einer angebl. Aussage eines Indianerhäuptlings noch eine Bemerkung:</p>
<p>Erst wenn der letzte Mensch verhungert ist, hat die Menschheit begriffen, dass man Strom nicht essen kann.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Herbert Müller</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 09 May 2022 01:18:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916?commentId=10198#comm10198</link>
                        <author>Eberhard Bueb</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916?commentId=10198#comm10198</guid>
                        <description><![CDATA[Habe euch schon am 2.5. einen Änderungsantrag geschickt
Gruß Eberhard]]></description>
                        <pubDate>Sun, 08 May 2022 23:49:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916</link>
                        <author>Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald (beschlossen am: 03.06.2022)</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/positionspapier-zu-solarparks-des-kreisverband-breisgau-hochschwarzwal-17916</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Baden-Württemberg hat sich verpflichtet bis 2040 Netto-<br>
Treibhausgasneutralität zu erreichen und den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65%<br>
zu reduzieren. Dies ist nur durch einen massiven und raschen Zubau an Windkraft<br>
und Solarstrom-Erzeugung und durch einen Zubau regenerativer Energien mit<br>
enormen Einsparungen zu schaffen. Allein im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald<br>
liegt der Endenergieverbrauch bei über 7 Terawattstunden und es werden jährlich<br>
etwa eine Milliarde Kilowattstunden Strom benötigt, wobei der Strombedarf durch<br>
Elektromobilität und Wärmepumpen stetig ansteigt und bis zum Jahr 2030 durchaus<br>
doppelt so hoch sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Klimaschutzgesetz ist der Regionalverband Südbaden verpflichtet, im<br>
Laufe der nächsten Jahre 2% seiner Fläche für die Nutzung von erneuerbaren<br>
Energien auszuweisen. Für den Landkreis mit großer Fläche und relativ geringerer<br>
Bevölkerungsdichte bedeutet dies, dass er einen noch größeren Flächenanteil<br>
bereitstellen muss. Diese Flächen können sich in der Summe auf etwa 40<br>
Quadratkilometer belaufen. Ein wesentlicher Anteil dieser Fläche wird, zumindest<br>
für einen gewissen Zeitraum, Photovoltaik zugewiesen werden. Photovoltaik in der<br>
Freifläche ist preisgünstig, lässt sich schnell und von angelernten Kräften<br>
installieren und ist auch wieder schnell abzubauen, sobald andere Lösungen<br>
gefunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>PV Freiflächen-Anlagen (PV_FFA) können gleichzeitig eine Maßnahme zum<br>
Artenschutz darstellen, wenn z.B. zuvor intensiv genutzte Ackerflächen über den<br>
Bau eines Solarparks in eine Grünlandfläche umgewidmet und entsprechend extensiv<br>
gemäht oder beweidet wird. Es gibt Fälle, in denen PV-FFA von einigen Arten als<br>
Brutplatz (Feldlerche und Braunkehlchen) verwendet werden. Extensiv genutzte<br>
Standorte können sich so als wertvolle, störungsarme Lebensräume für Vögel<br>
entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die künftige Landschaftsnutzung ist es wichtig, eine gute Abwägung zwischen<br>
Erhalt unserer Böden zur Lebensmittelerzeugung und Bereitstellung von Flächen<br>
zur Energiegewinnung (und als potenziell hochwertiges Habitat) zu finden. Die<br>
wertvollsten Böden sind künftig möglichst für die Erzeugung von Nahrungsmitteln<br>
zu nutzen. Andere Böden oder Flächen auf denen jetzt schon Pflanzen zu<br>
Energiegewinnung wachsen sind daher vorrangig für die effizienteren PV-FFA zu<br>
verwenden. Wenn diese Anlagen mit Niederwild-durchlässigen Zäune ausgestattet<br>
werden, können hervorragende Habitate für seltene Bodenbrüter entstehen. Gerade<br>
bei den Sonderkulturen wie Obstbau müssen auch sog. Agri-PV-Anlagen ihren<br>
Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer<br>
Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufdach-PV kann zwar durchaus einen wesentlichen Beitrag zur lokalen<br>
Stromversorgung liefern, allerdings erst, wenn alle nutzbaren Dächer belegt<br>
sind. Bis dieser Zustand erreicht ist, werden noch Jahrzehnte verstreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Überdachung von Parkplätzen, Straßen und Autobahnen sind<br>
flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur<br>
Umsetzung und sind kostenintensiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald ist der Auffassung, dass wir für den<br>
Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung<br>
übernehmen sollten und deshalb auch regional aufkommen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine schnelle Umsetzung der Energiewende zu ermöglichen und das Erreichen der<br>
Klimaschutzziele sicherzustellen, unterstützt der Kreisverband Breisgau-<br>
Hochschwarzwald daher grundsätzlich alle Initiativen zur Bereitstellung von<br>
Flächen für PV Freiflächenanlagen, sofern sie im Einklang mit dem Artenschutz<br>
stehen oder sogar zu einer ökologischen Verbesserung führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 08 May 2022 18:37:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10097#comm10097</link>
                        <author>Kristina Meyer</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10097#comm10097</guid>
                        <description><![CDATA[Ohne eine konkrete und dringliche Aufforderung zum Handeln an die Gemeinden ist ein solches Papier nicht hilfreich. Wir sollten uns auch nicht entzweien an der Frage ob erst mal PV auf Dachflächen oder Freiflächen. Wir brauchen sowieso beides plus jede andere Möglichkeit erneuerbare Energien zu erzeugen (Windkraft, Geothermie, Wasserstoff und andere Speichermedien, natürlich auch Stromsparen) und zwar nicht irgendwo, sondern dezentral – also in unseren eigenen Gemeinden.  Das ist mir alles zu unkonkret. Konkret wäre zum Beispiel den Zweckverband aufzufordern, die asphaltierten Flächen des Sonderlandeplatzes Bremgarten mit PV zu bestücken unter Erhalt der Vogelschutzwiesen. Sicher gibt es noch viele andere konkrete Projektideen die ihr hier aus euren Gemeinden nennen könnt. ]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 15:57:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10091#comm10091</link>
                        <author>Helga Kunkel</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10091#comm10091</guid>
                        <description><![CDATA[Die Notwendigkeit, die Solarenergie auszubauen, ist eindeutig. Die Konkurrenz um unsere Ackerflächen dürfen wir aber nicht noch zusätzlich anheizen. Es ist jetzt schon fast unmöglich, zu realistische Preise Ackerland zu erwerben. Gerade der Ausbau des Ökolandbaus wird dadurch extrem erschwert. Zitat Wirtschaftswoche:"Deutsches Ackerland wird knapp, auch weil die Ampelkoalition mehr Solaranlagen auf Agrarflächen will. Anlegern kommen die steigenden Preise zugute."
Wir müssen meiner Meinung nach aufpassen, dass wir hier kein Eigentor schießen.]]></description>
                        <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 21:12:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10090#comm10090</link>
                        <author>Renate Kaiser</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10090#comm10090</guid>
                        <description><![CDATA[Solar muss zunächst auf die Dächer in die Fläche mit Austausch von Naturschutzverbänden]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Apr 2022 19:36:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10089#comm10089</link>
                        <author>Renate Kaiser</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10089#comm10089</guid>
                        <description><![CDATA[Dito]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Apr 2022 19:34:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10084#comm10084</link>
                        <author>Dagmar Schäfer</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10084#comm10084</guid>
                        <description><![CDATA[BITTE bedenkt alle: Wenn wir jetzt nicht endlich grundsätzlich und in Zusammenschau des ganzen Systems, in dem wir uns seit langem "weiterentwickelt" haben, denken, werden wieder nur gutgemeinte Papiere und Positionen formuliert. In Wirklichkeit geht aber der Raubbau in der Fläche, in den Gemeinden, vor Ort munter weiter.
]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 16:16:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10083#comm10083</link>
                        <author>Michael Schäfer</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10083#comm10083</guid>
                        <description><![CDATA[Auch mir geht der Antrag in die komplett falsche Richtung.

zuerst schließe ich mich zu 1005 aller Aussagen von Hiltrud an!
Nun noch meine eigenen Gedanken und Erfahrungen:
Ich bin nicht nur Grüner, sondern auch noch der Zuständige des LNV (Landesnaturschutzbund), welcher die Gutachten und Einwände für die Bebaungs- und Flächennutzungspläne und deren Änderungen im Hochschwarzwald tätigt. Bin also genau auch für Genehmigungen für PV_FFA mit involviert. Meine langjährige Erfahrung mit Behörden des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald, den Gemeinden und der Bauträger/innen sagt mir aber, dass genau solche ungenauen und vereinfachten Positionspapiere nur die Investoren stärken und genau das Gewollte ins Gegenteil verdreht wird. ähnliche Entwicklungen kann man am Modell Tinyhouse paralell nachvoll ziehen. Keine der in den letzten Jahren genehmigten PV_FFA Anlagen im Landkreis entspricht euren Vorstellungen.
Grund für diese Art der PV Anlagen sind primär die niedrigen Baukosten, im Verhältnis zum Profit. Umwelt und Natur bleiben meist auf der Strecke. Das Argument Acker zu Wiesen hört sich in der Theorie gut an, ist aber völlig abwegig. Zum einen werden so gut, wie keine Ackerflächen umgewandelt, sondern meistens wertvolle Wiesen und Moorflächen. Zum anderen sollten die Äcker für die Lebensmittelproduktion bestehen bleiben und eher in Bio umgewandelt werden, als für primär Energie herzuhalten.
PV Anlgen gehören auf Dächer !! Die sind in großer Anzahl in Industrie und Wohngebieten vorhanden und bis dato nicht genutzt. Einspeisung ins Netz und auch Eigenverbrauch ohne große technische Änderungen möglich.
Die Argumente könnte ich fortführen. 
Es gibt aber auch noch einen weiteren wichtigen Punkt, den Ihr komplett überseht und anscheinend nicht wisst.
Die Genehmigung für solche Anlagen und somit der Flächennutzungspläne und Bebauungspläne liegt zu 100% bei den GEMEINDEN. Nicht beim Land und auch nicht beim den zuständigen Behörden (Umwelt etc.). Diese sind nur für schwerwiegende Fehler zuständig!
Die Gemeinden nutzen Steilvorlagen, wie die Bau§ 13a und der so genannte Beton§ 13b weidlich aus. Dies wird auch mit den Vorgaben zur PV_FFA geschehen.
Eine so vereinfachte Stellungnahme, wie die hier vorgelegte ist wenig hilfreich, da jeder Bauantrag im Sinne des Umweltgedankens und Schutzes eine Einzelfall Entscheidung bleiben wird.

Zu guter letzt noch folgende Hinweise: wo bleibt das Wort SPAREN im Text? Emobilität ist nur eine Fortführung der jetzigen Wachstumspolitik. Was ist mit speicherbarem Wasserstoff?

Bin leider am Termin nicht anwesend und schreibe darum etwas ausführlicher. Mir wäre eine längere Diskussion, wie Hiltrud meint auch sinnvoller gewesen.
Alleine diese Aussage finde ich als Grüner eine Zumutung. Ich trete an, um genau den GEWOHNTEN Lebensstandard auf ein lebenwertes und allgemeinwolles Mieinander zu ändern!!
"Der Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald ist der Auffassung, dass wir für den
Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung
übernehmen sollten und deshalb auch regional aufkommen sollten."
Darum kann ich solche Aussagen nicht unterstützen!
Grüne Grüße
Michael

]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 16:00:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10082#comm10082</link>
                        <author>Martin Reinbold</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10082#comm10082</guid>
                        <description><![CDATA[ich glaube Hiltrud hat recht, der Schwerpunkt sollte primär sollte "Aufdach" Solaranlagen sein, wenn Freiflächen dann nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen landwirtschaftlichen Nutzung (Siehe mein link zum Leitfaden des ISE). Beste Beispiel für Gewerbeflächen wäre/ist das neue Gewerbegebiet in Breisach. Gibt es da von eine Solardach - Förderung für die investierenden Firmen von Seiten der Stadt ? ]]></description>
                        <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 20:47:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10081#comm10081</link>
                        <author>Hiltrud Meßmer</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10081#comm10081</guid>
                        <description><![CDATA[Mir geht der ganze Antrag in die falsche Richtung:
Zum einen gibt es zig m2 Gewerbehallendächer und Dächer von Wohngebäuden, die für PV nicht genutzt werden. Zum anderen finde ich, dass die Agrarflächen jetzt schon unter einem enormen Druck stehen für alle möglichen und unmöglichen Nutzungsarten. Artenschutz und Beschattung durch PV-Anlagen, auch wenn sie horizontal installiert werden, sind noch nicht so ausgereift, dass eine landwirtschaftliche Nutzung unproblematisch ist. 
Wann kommen endlich vereinfachte Regelungen von der "Ampel" um PV im großen Stile salonfähig zu machen? Die Technologie ist inzwischen sehr ausgereift, auch gibt es wieder deutsche Produktionsstandorte. Und: wenn die Strompreissubventionen an die Industrie endlich heruntergefahren würden, würden Betriebe in Rekordgeschwindigkeit ihre Dächer für PV nutzen, versprochen!
Eine Diskussionsrunde im KV hätte sicher noch andere Gesichtspunkte zu Tage gefördert als die jetzige Zustimmung zum schnellen Anlagenbau.
Beste Grüße
Hiltrud]]></description>
                        <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 12:05:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10080#comm10080</link>
                        <author>Martin Reinbold</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10080#comm10080</guid>
                        <description><![CDATA[Die Punkte können noch ergänzt werden. Bitte beachtet die Möglichkeiten wenn Landwirtschaft und Energieerzeugung bestmöglich kombiniert werde. Hier dazu eine aktuelle Leitfaden des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aus Freiburg. Der Link dazu lautet: https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2022/auf-landwirtschaftlichen-flaechen-doppelt-ernten-ueberarbeiteter-leitfaden-agri-photovoltaik.html  Viele Grüße Martin]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 Apr 2022 18:51:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10078#comm10078</link>
                        <author>Eberhard Bueb</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138?commentId=10078#comm10078</guid>
                        <description><![CDATA[Ja, einverstanden. Wie wäre es denn mit senkrechten PV-Modulen (bifazialer Solarmodule)?
Gruß Eberhard]]></description>
                        <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 15:08:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138</link>
                        <author>Kreismitgliederversammlung KV BHS (beschlossen am: 03.06.2022)</author>
                        <guid>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Position des Kreisvorstands Breisgau-Hochschwarzwald zu Solarparks</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Baden-Württemberg hat sich verpflichtet bis 2040 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen und den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65% zu reduzieren. Dies ist nur durch einen massiven und raschen Zubau an Windkraft und Solarstrom-Erzeugung zu schaffen. Allein im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt der Endenergieverbrauch bei über 7 Terawattstunden und es werden jährlich etwa eine Milliarde Kilowattstunden Strom benötigt, wobei der Strombedarf durch Elektromobilität und Wärmepumpen stetig ansteigt und bis zum Jahr 2030 durchaus doppelt so hoch sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Klimaschutzgesetz ist der Regionalverband Südbaden verpflichtet, im Laufe der nächsten Jahre 2% seiner Fläche für die Nutzung von erneuerbaren Energien auszuweisen. Für den Landkreis mit großer Fläche und relativ geringerer Bevölkerungsdichte bedeutet dies, dass er einen noch größeren Flächenanteil bereitstellen muss. Diese Flächen können sich in der Summe auf etwa 40 Quadratkilometer belaufen. Ein wesentlicher Anteil dieser Fläche wird, zumindest für einen gewissen Zeitraum, Photovoltaik zugewiesen werden. Photovoltaik in der Freifläche ist preisgünstig, lässt sich schnell und von angelernten Kräften installieren und ist auch wieder schnell abzubauen, sobald andere Lösungen gefunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>PV Freiflächen-Anlagen (PV_FFA) können gleichzeitig eine Maßnahme zum Artenschutz darstellen, wenn z.B. zuvor intensiv genutzte Ackerflächen über den Bau eines Solarparks in eine Grünlandfläche umgewidmet und entsprechend extensiv gemäht oder beweidet wird. Es gibt Fälle, in denen PV-FFA von einigen Arten als Brutplatz (Feldlerche und Braunkehlchen) verwendet werden. Extensiv genutzte Standorte können sich so als wertvolle, störungsarme Lebensräume für Vögel entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die künftige Landschaftsnutzung ist es wichtig, eine gute Abwägung zwischen Erhalt unserer Böden zur Lebensmittelerzeugung und Bereitstellung von Flächen zur Energiegewinnung (und als potenziell hochwertiges Habitat) zu finden. Die wertvollsten Böden sind künftig möglichst für die Erzeugung von Nahrungsmitteln zu nutzen. Andere Böden oder Flächen auf denen jetzt schon Pflanzen zu Energiegewinnung wachsen sind daher vorrangig für die effizienteren PV-FFA zu verwenden. Wenn diese Anlagen mit Niederwild-durchlässigen Zäune ausgestattet werden, können hervorragende Habitate für seltene Bodenbrüter entstehen. Gerade bei den Sonderkulturen wie Obstbau müssen auch sog. Agri-PV-Anlagen ihren Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufdach-PV kann zwar durchaus einen wesentlichen Beitrag zur lokalen Stromversorgung liefern, allerdings erst, wenn alle nutzbaren Dächer belegt sind. Bis dieser Zustand erreicht ist, werden noch Jahrzehnte verstreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Überdachung von Parkplätzen, Straßen und Autobahnen sind flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur Umsetzung und sind kostenintensiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald ist der Auffassung, dass wir für den Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung übernehmen sollten und deshalb auch regional aufkommen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine schnelle Umsetzung der Energiewende zu ermöglichen und das Erreichen der Klimaschutzziele sicherzustellen, unterstützt der Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald daher grundsätzlich alle Initiativen zur Bereitstellung von Flächen für PV Freiflächenanlagen, sofern sie im Einklang mit dem Artenschutz stehen oder sogar zu einer ökologischen Verbesserung führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 15:10:42 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>