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            <title>KMV mit energiepolitischem Diskurs: Anträge</title>
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                <title>KMV mit energiepolitischem Diskurs: Anträge</title>
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                        <title>A2: Positionspapier zu Solarparks des Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
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                        <author>Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald (beschlossen am: 03.06.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Baden-Württemberg hat sich verpflichtet bis 2040 Netto-<br>
Treibhausgasneutralität zu erreichen und den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65%<br>
zu reduzieren. Dies ist nur durch einen massiven und raschen Zubau an Windkraft<br>
und Solarstrom-Erzeugung und durch einen Zubau regenerativer Energien mit<br>
enormen Einsparungen zu schaffen. Allein im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald<br>
liegt der Endenergieverbrauch bei über 7 Terawattstunden und es werden jährlich<br>
etwa eine Milliarde Kilowattstunden Strom benötigt, wobei der Strombedarf durch<br>
Elektromobilität und Wärmepumpen stetig ansteigt und bis zum Jahr 2030 durchaus<br>
doppelt so hoch sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Klimaschutzgesetz ist der Regionalverband Südbaden verpflichtet, im<br>
Laufe der nächsten Jahre 2% seiner Fläche für die Nutzung von erneuerbaren<br>
Energien auszuweisen. Für den Landkreis mit großer Fläche und relativ geringerer<br>
Bevölkerungsdichte bedeutet dies, dass er einen noch größeren Flächenanteil<br>
bereitstellen muss. Diese Flächen können sich in der Summe auf etwa 40<br>
Quadratkilometer belaufen. Ein wesentlicher Anteil dieser Fläche wird, zumindest<br>
für einen gewissen Zeitraum, Photovoltaik zugewiesen werden. Photovoltaik in der<br>
Freifläche ist preisgünstig, lässt sich schnell und von angelernten Kräften<br>
installieren und ist auch wieder schnell abzubauen, sobald andere Lösungen<br>
gefunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>PV Freiflächen-Anlagen (PV_FFA) können gleichzeitig eine Maßnahme zum<br>
Artenschutz darstellen, wenn z.B. zuvor intensiv genutzte Ackerflächen über den<br>
Bau eines Solarparks in eine Grünlandfläche umgewidmet und entsprechend extensiv<br>
gemäht oder beweidet wird. Es gibt Fälle, in denen PV-FFA von einigen Arten als<br>
Brutplatz (Feldlerche und Braunkehlchen) verwendet werden. Extensiv genutzte<br>
Standorte können sich so als wertvolle, störungsarme Lebensräume für Vögel<br>
entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die künftige Landschaftsnutzung ist es wichtig, eine gute Abwägung zwischen<br>
Erhalt unserer Böden zur Lebensmittelerzeugung und Bereitstellung von Flächen<br>
zur Energiegewinnung (und als potenziell hochwertiges Habitat) zu finden. Die<br>
wertvollsten Böden sind künftig möglichst für die Erzeugung von Nahrungsmitteln<br>
zu nutzen. Andere Böden oder Flächen auf denen jetzt schon Pflanzen zu<br>
Energiegewinnung wachsen sind daher vorrangig für die effizienteren PV-FFA zu<br>
verwenden. Wenn diese Anlagen mit Niederwild-durchlässigen Zäune ausgestattet<br>
werden, können hervorragende Habitate für seltene Bodenbrüter entstehen. Gerade<br>
bei den Sonderkulturen wie Obstbau müssen auch sog. Agri-PV-Anlagen ihren<br>
Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer<br>
Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufdach-PV kann zwar durchaus einen wesentlichen Beitrag zur lokalen<br>
Stromversorgung liefern, allerdings erst, wenn alle nutzbaren Dächer belegt<br>
sind. Bis dieser Zustand erreicht ist, werden noch Jahrzehnte verstreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Überdachung von Parkplätzen, Straßen und Autobahnen sind<br>
flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur<br>
Umsetzung und sind kostenintensiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald ist der Auffassung, dass wir für den<br>
Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung<br>
übernehmen sollten und deshalb auch regional aufkommen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine schnelle Umsetzung der Energiewende zu ermöglichen und das Erreichen der<br>
Klimaschutzziele sicherzustellen, unterstützt der Kreisverband Breisgau-<br>
Hochschwarzwald daher grundsätzlich alle Initiativen zur Bereitstellung von<br>
Flächen für PV Freiflächenanlagen, sofern sie im Einklang mit dem Artenschutz<br>
stehen oder sogar zu einer ökologischen Verbesserung führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 08 May 2022 18:37:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Posistionspapier zu Solarparks Kreiverband Breisgau-Hochschwarzwald</title>
                        <link>https://KMV290422.antragsgruen.de/KMV290422/motion/47138</link>
                        <author>Kreismitgliederversammlung KV BHS (beschlossen am: 03.06.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Position des Kreisvorstands Breisgau-Hochschwarzwald zu Solarparks</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Baden-Württemberg hat sich verpflichtet bis 2040 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen und den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65% zu reduzieren. Dies ist nur durch einen massiven und raschen Zubau an Windkraft und Solarstrom-Erzeugung zu schaffen. Allein im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt der Endenergieverbrauch bei über 7 Terawattstunden und es werden jährlich etwa eine Milliarde Kilowattstunden Strom benötigt, wobei der Strombedarf durch Elektromobilität und Wärmepumpen stetig ansteigt und bis zum Jahr 2030 durchaus doppelt so hoch sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Klimaschutzgesetz ist der Regionalverband Südbaden verpflichtet, im Laufe der nächsten Jahre 2% seiner Fläche für die Nutzung von erneuerbaren Energien auszuweisen. Für den Landkreis mit großer Fläche und relativ geringerer Bevölkerungsdichte bedeutet dies, dass er einen noch größeren Flächenanteil bereitstellen muss. Diese Flächen können sich in der Summe auf etwa 40 Quadratkilometer belaufen. Ein wesentlicher Anteil dieser Fläche wird, zumindest für einen gewissen Zeitraum, Photovoltaik zugewiesen werden. Photovoltaik in der Freifläche ist preisgünstig, lässt sich schnell und von angelernten Kräften installieren und ist auch wieder schnell abzubauen, sobald andere Lösungen gefunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>PV Freiflächen-Anlagen (PV_FFA) können gleichzeitig eine Maßnahme zum Artenschutz darstellen, wenn z.B. zuvor intensiv genutzte Ackerflächen über den Bau eines Solarparks in eine Grünlandfläche umgewidmet und entsprechend extensiv gemäht oder beweidet wird. Es gibt Fälle, in denen PV-FFA von einigen Arten als Brutplatz (Feldlerche und Braunkehlchen) verwendet werden. Extensiv genutzte Standorte können sich so als wertvolle, störungsarme Lebensräume für Vögel entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die künftige Landschaftsnutzung ist es wichtig, eine gute Abwägung zwischen Erhalt unserer Böden zur Lebensmittelerzeugung und Bereitstellung von Flächen zur Energiegewinnung (und als potenziell hochwertiges Habitat) zu finden. Die wertvollsten Böden sind künftig möglichst für die Erzeugung von Nahrungsmitteln zu nutzen. Andere Böden oder Flächen auf denen jetzt schon Pflanzen zu Energiegewinnung wachsen sind daher vorrangig für die effizienteren PV-FFA zu verwenden. Wenn diese Anlagen mit Niederwild-durchlässigen Zäune ausgestattet werden, können hervorragende Habitate für seltene Bodenbrüter entstehen. Gerade bei den Sonderkulturen wie Obstbau müssen auch sog. Agri-PV-Anlagen ihren Beitrag leisten, die bei immer heißeren und sonnigeren Sommern mit ihrer Teilbeschattung einen positiven Nebeneffekt erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufdach-PV kann zwar durchaus einen wesentlichen Beitrag zur lokalen Stromversorgung liefern, allerdings erst, wenn alle nutzbaren Dächer belegt sind. Bis dieser Zustand erreicht ist, werden noch Jahrzehnte verstreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Überdachung von Parkplätzen, Straßen und Autobahnen sind flächenschonende Ansätze zur Umsetzung der Energiewende, brauchen aber Zeit zur Umsetzung und sind kostenintensiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald ist der Auffassung, dass wir für den Energiebedarf, der mit unserem gewohnten Lebensstandard entsteht, Verantwortung übernehmen sollten und deshalb auch regional aufkommen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine schnelle Umsetzung der Energiewende zu ermöglichen und das Erreichen der Klimaschutzziele sicherzustellen, unterstützt der Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald daher grundsätzlich alle Initiativen zur Bereitstellung von Flächen für PV Freiflächenanlagen, sofern sie im Einklang mit dem Artenschutz stehen oder sogar zu einer ökologischen Verbesserung führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 15:10:42 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>